
Warum ich mit SDI/TDI ausbilde
Weil SDI als erster Verband den Tauchcomputer als Ausrüstungsgegenstand behandelt hat und nicht als Zubehör. Heute taucht ohnehin jeder mit Computer, SDI hat nur aufgehört, Tabellen zu unterrichten, als wäre das nicht so, und stattdessen angefangen, das Gerät zu erklären, das die Leute tatsächlich am Arm haben.
Weil die Standards klar sind, ohne überfrachtet zu sein. Ich weiß genau, was ich vermitteln muss, und wo ich Spielraum habe, auf den Menschen vor mir einzugehen. In einem 1:1-Kurs ist dieser Spielraum alles: Der eine braucht die Maskenübung dreimal, der nächste kein einziges Mal und würde die Zeit lieber in die Tarierung stecken.
Und weil SDI und TDI unter einem Dach sitzen. Wer bei mir mit dem Open Water anfängt, kann bis ins technische Tauchen weitergehen, ohne den Verband zu wechseln, ohne Kurse doppelt zu machen und ohne eine Brevetkarte, die plötzlich nichts mehr zählt. Das klingt nebensächlich, ist es aber nicht, ich habe zu viele erlebt, deren Weg an einer Verbandsgrenze endete.
Und was mir an SDI am meisten gefällt: Der Verband stellt die Ausbildung in den Mittelpunkt, nicht sich selbst. Die Brevets sind weltweit anerkannt, du kannst damit überall tauchen, überall weitermachen und dich überall anschließen. Was zählt, ist am Ende, was du im Wasser kannst. Genau darauf ist die Ausbildung ausgerichtet, und genau deshalb bilde ich damit aus.















